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Bilder aus Theresienstadt

Das Zeichen-Tagebuch von Gisela Rottonara (1873–1943)

Die österreichisch-jüdische Künstlerin Gisela Rottonara (1873–1943) wurde am 10. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt (tschechisch: Terezín) deportiert, wo sie im Januar 1943 aufgrund katastrophaler Bedingungen starb.

In diesem halben Jahr führte sie ein Zeichen-Tagebuch und fertigte über 60 Bleistiftzeichnungen an. Ihre Bilder geben Einblicke in den Alltag in Theresienstadt, die meisten entstanden in der Nähe von Giselas Unterkunft im Ghetto. Kurz vor ihrem Tod gelang es der Künstlerin, die Zeichnungen einer Mitgefangenen zu übergeben, die den Holocaust überlebte. Heute werden die Zeichnungen von Gisela Rottonara in deren Familie als Familienschatz aufbewahrt.

In der Ausstellung Bilder aus Theresienstadt. Das Zeichen-Tagebuch von Gisela Rottonara (1873–1943) in der Synagoge Maribor werden die Zeichnungen von Gisela Rottonara erstmals in Slowenien öffentlich gezeigt.

Die Vorbereitung und Durchführung der Wanderausstellung des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs aus St. Pölten in Slowenien wurde von der Stadt Maribor und dem Österreichischen Kulturforum in Ljubljana unterstützt.