Max, Mischa and the Tet Offensive
Theatre Performance
Max, Mischa und die Tet-Offensive ist eine Inszenierung über das Erwachsenwerden, Familie, Migration, Bewegung – und vor allem über die Zeit. Einerseits tut die Zeit das, was sie am besten kann: Sie schreitet unaufhaltsam voran. Andererseits verdichtet sie sich bisweilen zu einem Sturm. Manchmal nimmt dieser Sturm apokalyptische Ausmaße an – nicht nur meteorologisch, sondern auch im Intimen und Politischen.
Migrationen, Kriege, die Entdeckung von Ölplattformen, zerbrechende Freundschaften, wirtschaftliche Krisen und gescheiterte Lieben verweben sich im Strudel von Max’ Erinnerungen zu einer Erzählung über das beständige menschliche Bedürfnis, sich anzupassen und weiterzugehen.
Die Inszenierung nach dem Roman von Johan Harstad stellt den Theaterregisseur Max Hansen in den Mittelpunkt – einst Norweger, heute obdachlos, gefangen zwischen amerikanischen Highways, Theater-Tourneen, seinen Erinnerungen und einer ungewissen Zukunft. Aus diesem Zwischenraum heraus entfaltet Max sein Leben vor uns auf beinahe proustsche Weise in alle Richtungen – in der Hoffnung, eines Tages einen Ort zu erreichen, den er Heimat nennen kann, wann und wo auch immer das sein mag.