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1973

In der Inszenierung werden auch Eigenkompositionen des Ensembles Mulčer (Samo Kutin, Andrej Fon und Szymon Gasiorek) sowie Kompositionen von Samo Kutin in Co-Autorenschaft mit Enja Grabrijan verwendet.

Weitere Musiker, die mit Samo Kutin an der Musik für die Dodekalogie 1972–1983 mitwirken, sind Jure Boršič, Kaja Draksler, Jošt Drašler, Vid Drašler, Andrej Fon, Szymon Gasiorek, Iztok Koren, Ana Kravanja, Dejan Lapanja, Eduardo Raon und Tea Vidmar.

Verwendet wird außerdem Musik von Tomaž Pengovs Platte Odpotovanja sowie weitere Musik aus dem Jahr 1973.

1973 wird Jugoslawien Europameister im Basketball, Fellini dreht Amarcord, Pink Floyd veröffentlichen The Dark Side of the Moon, und Pengov nimmt sein unvergessliches Album in einer Toilette auf. Die American Psychiatric Association streicht Homosexualität aus ihrem Handbuch psychischer Störungen, der Vietnamkrieg endet, in New York erfolgt der erste Mobiltelefonanruf und am nächsten Tag wird das World Trade Center eröffnet. In Nova Gorica wird ein Pilzverein gegründet, der Athletikklub Nova Gorica feiert sein zehnjähriges Bestehen. Nova Gorica ist Gastgeber der Sportspiele der Holzindustrie der Sozialistischen Republik Slowenien…

Die Inszenierung 1973 ist eine transgenerationale dokumentarische Fiktion, die auf persönlichen Geschichten der Mitwirkenden basiert. Erzählungen aus den 1970er-Jahren wachsen aus damaligen Wohnräumen heraus und verbinden sich mit zahlreichen lokalen und globalen Ereignissen. Die Vorstellung ist Teil der Theater-Dodekalogie 1972–1983 und zeichnet ein Netz von Lebensgeschichten nach, das sich durch die Zeit spannt und von Reisen und Migrationen geprägt ist. Vor allem aber ist es ein Omnibus über das Theater selbst.

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