Izrekanja
Partner: Fachmittelschule für Vorschulerziehung, Gymnasium und Kunstgymnasium Ljubljana
Finanzielle Unterstützung: Stadt Ljubljana, Ministerium für Kultur der Republik Slowenien
Danksagungen: Puppentheater Ljubljana, Maruša Freya Voglar, Anja Bornšek, Jana Jevtović, Žarko Prinčič, Samo Kovač, www.1240.si
Die Inszenierung Aussagen wurde unter der Regie von Jordan Tannahill uraufgeführt und hatte 2018 Premiere in der Produktion des Torontoer Theaters Canadian Stage. Die slowenische Inszenierung entstand mit Genehmigung der Agentur Playwrights and Marquis Literary (Colin Rivers) www.MQlit.ca.
Goldener Blitz für ein herausragendes Ereignis an das Kreativteam der Inszenierung Aussagen (Spielzeit 2024/2025)
„Das ist es“, lautet der erste Satz des markanten Jordan Tannahill in seinem Stück Aussagen, das er 2018 nahezu in einem Zug im Flugzeug schrieb. Das enfant terrible des kanadischen Theaters stellt sich dem slowenischen Publikum erstmals in der Inszenierung von Maja Delak vor. Sein slowenisches Debüt erfolgt mit seinem emotional intensivsten Text, in einem offenen Format, das stets neue assoziative Felder für die Darstellenden wie auch für das Publikum verlangt.
Die Inszenierung ist als Bewegungskomposition angelegt, als Verkörperung eines Raumes der Trauer, den fünf Darstellende abwechselnd durch Bewegung und Wort kompromisslos besetzen. Ihre Körper werden zu Trägern von Erinnerung und Trauer. Jede Geste, jedes gesprochene Wort wirkt wie ein Eindringen in die Unausweichlichkeit sowohl persönlicher als auch universeller Verluste. Die Inszenierung sucht keine Lösungen oder festgelegten choreografischen Strukturen, sondern verharrt im Raum der Abwesenheit und damit der Offenheit, die nach dem greift, was bereits verschwunden ist. Das Wort unterbricht die Bewegung und die Bewegung unterbricht das Wort – wie ein Echo in einem leeren Raum, wie das Echo des Ungesagten.