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Ladje

Die Inszenierung Schiffe wäre ohne die Gemeinschaft, die sie auf vielfältige Weise mitgestaltet hat, nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank für den „Wind in den Segeln“ gilt dem Institut für Tourismus, Kultur, Jugend und Sport Kanal, dem Slowenischen Nationaltheater Nova Gorica, dem Theaterverein Kontrada Kanal sowie zahlreichen Mitwirkenden und Unterstützenden.

Die eigenständige Theaterproduktion Schiffe basiert auf realen Geschichten slowenischer Auswanderinnen und Auswanderer, insbesondere jener, die in verschiedenen historischen Perioden nach Australien und Argentinien gingen. Sie greift Erfahrungen von Menschen auf, die aufgrund wirtschaftlicher Not, politischer Zwänge oder aus Angst vor dem Militärdienst ihre Heimat verließen und sich auf eine unsichere Reise über Wälder, Grenzen und Ozeane begaben.

Die Inszenierung hinterfragt den Begriff von Heimat sowie die Entstehung von Identität und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. Im Mittelpunkt steht der Moment der Entscheidung für einen oft unumkehrbaren Aufbruch – über Grenzen, Kontinente und Hemisphären hinweg – sowie der Augenblick des Abschieds, in dem äußere Umstände und innere Beweggründe des Weggehens sichtbar werden.

Der Text verwebt Auszüge aus dem Buch Zwischen Glück und Freiheit von Breda Čebulj-Sajko mit Erzählungen jener, die gegangen sind, und jener, die geblieben sind. In der Inszenierung werden unter anderem Berichte von Marta Obleščak, Andrej Obleščak, Pavla Gruden, Vinko Ovijač, Bill Marinič und Frid Mavko zitiert.

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