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DokuDoc Iran

Dokudoc beim Lent-Festival präsentiert in seiner 15. Ausgabe eine Auswahl iranischer Dokumentarfilme, die durch unterschiedliche Geschichten Einblicke in Leben, Identität und gesellschaftliche Spannungen im Iran eröffnen – zwischen Stille, Widerstand und Alltag.

Das internationale Dokumentarfilmfestival Dokudoc nutzt in seinem fünfzehnten Jahr sein iranisches Programm auf dem Lent-Festival, um eine Brücke zwischen der Stille eines Internet-Blackouts und den Stimmen der iranischen Bevölkerung zu schlagen, die einen inneren Kampf um Befreiung führt.

Körperlos: Im Transit
Regie: Azin Feizabadi
Land: Deutschland, Frankreich, Iran
Jahr: 2023
Dauer: 25 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
Drehbuch: Azin Feizabadi
Kamera: M. Francisca Sáez Agurto, Azin Feizabadi
Schnitt: Azin Feizabadi, Anika Grützmacher
Ton: Florian von Keyserlingk, Jochen Jezussek
Produzent:innen: Asfun Moshiry, Hamidreza Pejman

Eine Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm über einen Reisenden aus dem Iran, dessen Schatten bei der Ankunft in Deutschland unabhängig werden will.

Leer
Regie: Mohamadreza Farzad
Land: Deutschland, Frankreich, Iran
Jahr: 2023
Dauer: 15 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
Drehbuch: Mohamadreza Farzad
Kamera: Sam Soleimani
Schnitt: Amir Adibparvar
Ton: Hassan Shabankareh
Produzent:innen: Asfun Moshiry, Hamidreza Pejman

Eine Reise voller Assoziationen und Introspektion. Vom troglodytischen Dorf Meymand über ein ehemaliges geheimes Polizeigefängnis, das zum Museum wurde; von Taubenhäusern bis Ekbatan, einem großen Wohnkomplex, bis hin zum größten Friedhof Teherans, Behesht-e Zahra.

Dichte der Leere
Regie: Shirin Barghnavard
Land: Deutschland, Frankreich, Iran
Jahr: 2023
Dauer: 19 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
Drehbuch: Farhad Babei
Kamera: Mohammad Reza Jahanpanah
Schnitt: Shirin Barghnavard
Musik: Wingel Mendoza
Ton: Amin Behroozzadeh
Produzent:innen: Asfun Moshiry, Hamidreza Pejman

Eine Analyse des urbanen Raums in Teheran aus der Perspektive verletzlicher Frauen.

Die mächtigen Augen des verstorbenen Vaters
Regie: Afsaneh Salari
Land: Deutschland, Frankreich, Iran
Jahr: 2023
Dauer: 31 Minuten
Genre: Dokumentarfilm
Drehbuch: Afsaneh Salari
Kamera: Mohamad Hadadi
Schnitt: Afsaneh Salari
Ton: Ensieh Maleki
Produzent:innen: Asfun Moshiry, Hamidreza Pejman
Mitwirkende: Patrick Navaï, Yvan Navaï, Sylvie Forestier

Auf den ersten Blick fehlt es im Leben von Patrick (Maler und Dichter), seiner Frau Sylvie und ihrem Sohn Yvan an nichts. Ihre Tage sind erfüllt von magischen Stunden des Malens, der Musik und der Lyrik. Doch in Patricks Leben hallt ein unerfülltes Zugehörigkeitsbedürfnis nach.

Nadia in einer iranischen Schule
Regie: Nadia Azhdari, Maja Malus Azhdari
Land: Slowenien, Iran
Jahr: 2020
Genre: Dokumentarfilm
Dauer: 11 Minuten
Drehbuch: Maja Malus Azhdari
Kamera: Maja Malus Azhdari
Musik: Beno Soršak, Behrang Azhdari
Schnitt: Maja Malus Azhdari, Rožana Švara
Tongestaltung: Enej Mavsar

Nadia ist halb Slowenin, halb Iranerin. Sie verbringt ein Jahr mit ihrer Familie im Iran und besucht dort die erste Klasse einer örtlichen iranischen Schule. Dieses dokumentarische Porträt eines siebenjährigen Mädchens bringt uns dem Alltag im Iran näher und zeigt die Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur und Lebensweise.