Jonáš Gruska: Forschung zum künstlichen Ultraschall
Eröffnung der Einzelausstellung von Jonáš Gruska: Forschung zum künstlichen Ultraschall
Sie sind herzlich zur Eröffnung der Einzelausstellung des slowakischen Künstlers Jonáš Gruska mit dem Titel Forschung zum künstlichen Ultraschall eingeladen, die am Donnerstag, den 4. Juni 2026 um 18:00 Uhr im Ausstellungsraum artKIT stattfindet.
Der erste Teil ist eine algorithmische Komposition künstlicher Echoortungsrufe – also Fledermauslaute –, die über eine speziell konstruierte rotierende Lautsprecherinstallation abgespielt werden. Die Signale werden vor Ort mittels tragbarer Heterodyn-Frequenzverschieber (Ultraschalldetektoren) in den hörbaren Bereich herabgemischt.
Die Installation funktioniert als Variation des Klangverteilungssystems Axis Mundi — einer temporären akustischen Säule, die das Himmlische mit dem Irdischen sowie das Ultraschallhafte mit dem Hörbaren verbindet.
Der zweite Teil ist dokumentarischer Natur und beschäftigt sich mit Schallwaffen, Störungen und zufälligen Emissionen, die die Klanglandschaft Tokios durchdringen. Die Stadt ist ungewöhnlich dicht mit Ultraschallsendern durchsetzt, die den öffentlichen Raum akustisch „leeren“ sollen.