Die Bank aus 30.000 Metallplättchen vor dem Puppentheater thematisiert Identität und Beziehungen.

Klop (Bank) steht vor dem Mariborer Puppentheater am Vojašniški-Platz, im historischen Minoritenkomplex im Viertel Lent. Die Skulptur schuf Bildhauer Primož Pugelj als zwölfte Kunstbank des Projekts Geschichten von Bänken und Menschen. Sie wurde am 28. Dezember 2017 eingeweiht. Das Werk aus Metall dient als Sitzgelegenheit und fällt zugleich durch seine ungewöhnliche Gestalt auf.

Es besteht aus drei großen, ausdruckslosen Masken, einem Symbol des Theaters. Rund 30.000 ovale Metallplättchen bilden die Gesichter. Anders als Theatermasken, die oft starke Gefühle darstellen, zeigen diese keine Regung. Gerade das Fehlen eines Ausdrucks ist ein wesentlicher Teil der künstlerischen Aussage.

Pugelj thematisiert damit Anonymität, unechte Beziehungen und den Einfluss der Medien auf die Gesellschaft. Die Bank verbindet einen alltäglichen Gegenstand mit Fragen nach menschlichen Rollen und Begegnungen. Vor einem Puppentheater, in dem Figuren durch das Spiel lebendig werden, erhält das Motiv der Masken eine besondere Bedeutung.

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